Myokardstärke (Wandstärke)

Die TDI-Methode „Myokardstärke“ (Wandstärke) erkennt Kammer, Myokard und Epikard gleichzeitig und verwendet die entsprechenden Daten, um Veränderungen der Myokardstärke zu messen.

Lokale Veränderungen der Myokardstärke im Laufe der Zeit können anhand von M-Bildern aus verschiedenen Cursorpositionen und -winkeln visuell erfasst werden. Hierzu werden bewegte TDI-Kurzachsenbilder verwendet.

Die Software zeigt deutlich den veränderten Durchmesser des lokalen Myokards (Radial Strain).

Aufgrund dieses Messverfahrens ist eine besonders präzise Analyse des Radial Strain möglich. Dabei wird der Longitudinal Strain der Systole ausgeklammert, da es sich hierbei um den Fehler handelt, mit dem konventionelle Methoden der Strain-Analyse im B-Modus grundsätzlich behaftet sind.

Eine Kombination aus A-SMA, CQ und TDI zur Analyse der Myokardstärke eröffnet neue Wege zur Beurteilung der globalen Herzfunktion. Durch Zweiteilung der Herzwand können Sie auch die systolische Funktion am Endokard und auf den perikardialen Seiten analysieren. Normale und abnorme Sektoren können in Echtzeit einfach miteinander verglichen werden.