Vector Flow Mapping (VFM)

Vector Flow Mapping (VFM) ist eine neue Technik, die es dem Anwender ermöglicht, die Verteilung des kardiovaskulären Blutflusses in einer Betrachtungsebene zu beurteilen. Diese einzigartige, nicht invasive Technik nutzt Farbdoppler-Geschwindigkeitsdaten, um die dazugehörigen Geschwindigkeitsfelder im 2D-Bild zu erzeugen. Bisher wurden nur in Strahlrichtung empfangene Daten aus den Dopplerdaten extrahiert. Dank neuer mathematischer Verfahren sind wir jetzt in der Lage, die radiale (senkrechte) Komponente zu berechnen und die Flussverteilung winkelunabhängig darzustellen.

Dieses Quantifizierungswerkzeug gestattet es, verschiedene Parameter der Blutflussverteilung zu visualisieren, zu messen und zu analysieren. Hierzu gehören unter anderem:

  • Geschwindigkeitsvektoren, Strömungslinien und -wirbel
  • Vektor- und Flussprofile sowie Orthogonal- und Parallelgeschwindigkeitsprofile
  • Kurven für Geschwindigkeit, Fluss und zeitlichen Flussverlauf
  • Maximale Wirbelstromrate
  • Halbebenen-Wirbelstromrate
  • Durchmesser und Radius der Wirbelstrom-Halbebene
  • Wirbelstromintensität Qmax
  • Und mehr…

In die VFM-Anwendung wurden neue Verbesserungen integriert, z. B.:

  • VFM-Quantifizierungsindex (Index der Wirbelstromintensität)
  • Anzeige des Mittelwertvektors
  • Neue Ergonomie (Spline-Kurve, Maskenrücksetzbereich…)


Diese neue Software für quantitative Analysen erweist sich insbesondere bei der Beurteilung der Hämodynamik im linken Ventrikel als überaus nützlich und verfügt über ein hohes Potenzial für die quantitative Diagnose von Herzfunktionen und der linksventrikulären Leistung.