Flussmediierte Dilatation (FMD)

FMD - Beurteilung der Endothelialfunktion 

Eine endotheliale Dysfunktion wird als erste Phase der Atherosklerose-Entwicklung angesehen. Die FMD-Analyse ist allgemein als effektives Mittel zur nicht-invasiven Beurteilung einer endothelialen Dysfunktion anerkannt und gilt als hilfreiche Methode zur Erkennung einer Atherosklerose und zur Bestimmung der Wirksamkeit einer Behandlung.

Klinischer Nutzen der FMD-Untersuchung: 

  • Frühzeitige Beurteilung einer Atherosklerose
    Eine endotheliale Dysfunktion wird als erstes Stadium der Atherosklerose angesehen. Wird eine beginnende Atherosklerose in dieser Phase erkannt, kann deren Fortschreiten vermindert oder aufgehalten werden.
  • Beurteilung der Wirksamkeit einer Behandlung
    Die FMD kann als Index verwendet werden, um eine Verbesserung der Endothelialfunktion nach Behandlung der Risikofaktoren mittels u.a. Bewegung, Nahrungsumstellung und Medikamenten zu beurteilen. Einige Forscherteams haben herausgefunden, dass die Endothelialfunktion mithilfe von Medikamenten gegen Hypertonie und Hyperlipidämie sowie durch die Einnahme von Östrogenen, Vitamin E und Vitamin C verbessert werden kann.

Mittels FMD-Analyse kann kontinuierlich der gesamte Prozess, von der Baseline über die Okklusion und Vasodilatation bis hin zur Erholung, aufgezeichnet werden, sodass der tatsächliche Peak der Vasodilatation niemals unerkannt bleibt. Die FMD in Prozent sowie sonstige Parameter werden automatisch und sofort nach der Fertigstellung der Aufzeichnung berechnet.

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Analysebildschirm