Hitachi

Extended Pure Harmonic Detection

Eine spezifische Harmonic-Echo-Technologie mit Kontrastmittel






Ziel der CHE-Bildgebung (Contrast Harmonic Echo) auf der Grundlage des ExPHD-Modus ist die klare Erfassung des Signals der Mikrobläschen nach deren Injektion in den Körper der Patientin. Wenn übertragene Ultraschallwellen mit niedrigem Schalldruck auf das Gewebe und die Mikrobläschen treffen, werden Oberschwingungen erzeugt, die ganzzahlige Vielfache der Basisfrequenz darstellen.







Die beiden übertragenen Impulse erreichen das Mikrobläschen nacheinander; dabei wird eine Phasenverschiebung (Phasenverzögerung) zwischen den beiden empfangenen Schallwellen erfasst. Genauer gesagt, wenn der zweite Impuls auf das Mikrobläschen trifft, erfährt dieses eine starke Verformung (Vibration). Dies bedeutet, der Durchmesser des Mikrobläschens verändert sich beständig und sorgt für eine Phasenverschiebung zwischen der ersten und der zweiten empfangenen Schallwelle.


Mit der standardmäßigen CHE-Bildgebung können Signale der Mikrobläschen stärker abgebildet werden als jene aus dem Gewebe, indem selektiv die zweiten Oberschwingungen erfasst werden. Die standardmäßige CHE-Bildgebung ist jedoch nicht in der Lage, die Signale aus dem Gewebe herauszufiltern.

 

 







Im ExPHD-Modus werden selektiv Signale der Mikrobläschen abgebildet, indem die Oberschwingung aus dem Gewebe durch Synthetisierung der Phasenverschiebungssignale mit den zweiten Oberschwingungen herausgefiltert wird.


Signale vom Kontrastmittel liefern im Vergleich zur Phasenverschiebung des Gewebes eine breitere Phasenverschiebung unabhängig von der Bewegung des Kontrastmittels.


Mithilfe dieses Verfahrens können die vom Kontrastmittel ausgehenden Signale verstärkt werden. Im ExPHD-Modus stehen unterschiedliche Übertragungsfrequenzen mit niedrigem mechanischem Index für verschiedene Transducer zur Verfügung, um den jeweiligen Zweck zu erfüllen. Amplitudenverhältnis und dynamischer Bereich werden angepasst, um Signalsättigung zu vermeiden.