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Adaptive Image Processing (AIP)






Durch den Einsatz des Adaptive Image Processing (AIP) wird das Specklerauschen reduziert, während die Grenzflächen des Gewebes, verglichen mit der Darstellung durch die Empfangssignale, nichts an Schärfe verlieren. Darüber hinaus werden mit AIP unterschiedliche Gewebe mit unterschiedlichen Helligkeitsgraden dargestellt.







Um die Gewebestruktur untersuchen zu können, muss das System das Specklerauschen reduzieren und die Grenzflächen identifizieren sowie selektiv verstärken.







Die Ultraschalldiagnose solider Organe basiert auf der Untersuchung des Unterschiedes bei den Speckle-Mustern. Bei anderen bildgebenden Diagnosemodalitäten (CT und MRT) wird dasselbe Gewebe mit derselben Helligkeit visualisiert während heterogene Gewebe mit einem unterschiedlichen Helligkeitsgrad abgebildet werden. Bei einem Ultraschallsystem muss der Untersuchende zum genauen Überprüfen der Speckle-Muster und damit zum Erkennen von Unterschieden lediglich die unterschiedlichen Helligkeitsgrade analysieren. Im Gegensatz zu allgemeinen Techniken zum Entfernen des Specklerauschens wird durch AIP weder die Auflösung negativ beeinflusst noch der Umfang der in den Original-Bildern enthaltenen Informationen reduziert. Die AIP-Bildverarbeitungsfunktion ist in jenen Fällen nützlich, in denen Gewebeunterschiede nur schwer zu erkennen sind.


ACC, Relief und FTC sind Bildverarbeitungstechniken, die eingesetzt werden, um Grenzflächen und das Profil eines Gewebes in der Tiefenrichtung hervorzuheben. AIP ist dagegen eine Technik zur deutlichen Darstellung von Gewebeunterschieden in der zweidimensionalen Ebene. Diese Bildverarbeitungstechnik hat keinen negativen Einfluss auf die Bildrate.